– Anti-Fraud Management –

Zentrales Motiv der Betrugsprävention ist dabei ein risikobasierter Ansatz: Nicht alle Unternehmen benötigen die gleiche Risikovorsorge, um sich vor sonstigen strafbaren Handlungen zu schützen. Die gesetzlichen Anforderungen richten sich daher nach den jeweiligen Risiken. Lerne mit dem Seminar ein effizientes Anti-Fraud Management aufzubauen.

Anti-Fraud Management

Anti-Fraud Management

Für Geschäftsführer, Führungskräfte und Geldwäschebeauftragte
in Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen

Online

805 €

Zzgl. 19% MwSt.

  • Mit dem Seminar erhalten Sie eine Zertifizierung,
    die Sie bspw. bei der BaFin vorlegen können

  • Mindestanforderungen an ein Anti-Fraud Management

  • Interne Sicherungs- und Präventionsmaßnahmen
    gegen Wirtschaftskriminalität

  • Ermittlungs- und Strafverfahren: Ablauf in der Praxis

Programm

  • 9.15 – 13.00 Uhr

    Mindestanforderungen an ein Anti-Fraud Management


    Merkmale, Motive und typische Profile von Tätern


    Fraud-Triangle – Betrugstypologien in der Praxis:

    • Tatgelegenheit
    • Tatmotiv
    • Rechtfertigung

    § 25h KWG: Informationen über konkrete Auffälligkeiten oder Ungewöhnlichkeiten


    FIU Typologienpapier zur Korruption: Abgrenzung Geldwäsche und Fraud


    Bestandteile des Anti-Fraud-Managements


    Aufbau, Struktur und Inhalt einer Risikoanalyse:

    • Schwerpunkt Sonstige strafbare Handlungen
    • Anforderungen an die Erfassung, Identifikation und Bewertung von Risiken prüfungssicher umsetzen
    • Kriminalstatistiken und Lagebilder

    Research- und Kontrollhandlungen gemäß der Risikoklassifizierung


    Interne Sicherungs- und Präventionsmaßnahmen gegen Wirtschaftskriminalität


    Verhaltenskodex

    • Merkmale, Motive und typische Profile von Tätern
    • KYE: Laufendes Personal-Compliance
    • Führungskultur, Accountability-Prinzip und Hinweisgebersysteme

    Schriftlich fixierte Ordnung als Basis für eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation:

    • Modell der drei Verteidigungslinien: Überblick zu den Beauftragungen
    • Wann muss sich der Betrugs-Beauftragte aktiv einschalten?

S+P Tool Box

+ S+P Muster-Leitfaden zur Betrugsbekämpfung und Abwehr sonstiger strafbarer Handlungen
+ S+P Leitfaden: Verhaltensregeln bei Hausdurchsuchungen
+ S+P Check: Rechte und Pflichten bei Ermittlungsverfahren
+ S+P Musteranweisung für ein Internes Kontrollsystem gemäß Prüfungsstandard IDW 982 und 983

– Anti-Fraud Management –

  • 14.00 – 17.00 Uhr

    Interne Sicherungs- und Präventionsmaßnahmen gegen Wirtschaftskriminalität


    Informations- und Kontrollpflichten der Compliance-Officer:

    • MaRisk-Compliance und WpHG-Compliance
    • Geldwäsche-Beauftragter und Betrugs-Beauftragter
    • Interne Revision und Revisionsbeauftragter
    • Informationssicherheits-Beauftragter und Datenschutz-Beauftragter
    • Auslagerungs-Officer und Single-Officer

    Haftungsfalle: Ad hoc-Berichterstattung

    • Sicheres Verhalten im Eskalationsprozess
    • Welcher Beauftragter macht was?

    Ermittlungs- und Strafverfahren: Ablauf in der Praxis


    Umgang mit Beschuldigten, Verdächtigen, Zeugen und gegenüber Verteidigern


    Rechte und Pflichten von Beschuldigten und Zeugen


    Vorgehensweisen der Ermittlungsbehörden in der Praxis


    Ordnungsgemäße Belehrung und Vernehmungsprotokoll – was ist zu beachten?


    Einsatz der richtigen Taktik bei Vernehmungen


    Sicherstellen von Beweismitteln: Durchsuchung, Beschlagnahme und Untersuchungshaft


    Richtiger Umgang mit nicht-zuverlässigen Mitarbeitern:

    • Wie ermittelt man gegen eigene Mitarbeiter und Führungskräfte?
    • Know your Employee – Richtiger Umgang mit nicht-zuverlässigen
      Mitarbeitern
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Was sind die Mindestanforderungen an ein Anti-Fraud Management?

Fraud Management ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention gegen Wirtschaftskriminalität. Aber welche Regelungen gelten für das Anti Fraud Management bei Finanzunternehmen und Wertpapierfirmen?

Die Funktion des Geldwäschebeauftragten im Sinne des § 7 des Geldwäschegesetzes und die Pflichten zur Verhinderung strafbarer Handlungen im Sinne des §25h Abs. 1 Satz 1 können im Institut von einer Stelle (§25h Abs. 7 KWG, §33 Abs. 5 WpIG) wahrgenommen werden. Die Bundesanstalt kann auf Antrag des Instituts zulassen, dass eine andere Stelle im Institut für die Verhinderung der strafbaren Handlungen zuständig ist, soweit hierfür ein wichtiger Grund vorliegt. Eine Bestellung von Mitgliedern der Leitungsebene zum Geldwäschebeauftragten bzw. dessen Stellvertreter kommt laut  des BaFin Auslegungshinweisen nur bei Verpflichteten in Betracht, die weniger als 15 Vollzeitäquivalente beschäftigen.

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