– Compliance: Embargos + Sanktionen –

Seminar Compliance: Embargos + Sanktionen: Compliance-Pflichten sicher erfüllen. Mit den Sanktionen gegen Russland und Belarus haben sich die Compliance-Pflichten deutlich verschärft.  Die FIU weist aktuell darauf hin, dass Sanktionen der Europäischen Union, u.a.

  • gegen bestimmte Personen, Organisationen und Einrichtungen angesichts der Lage in der Ukraine (Verordnung (EU) Nr. 208/2014)
  • angesichts von Handlungen, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen (Verordnung (EU) Nr. 269/2014)
  • als Reaktion auf die rechtswidrige Eingliederung der Krim und Sewastopols durch Annexion (Verordnung (EU) Nr. 692/2014)
  • angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Verordnung (EU) Nr. 833/2014)
  • als Reaktion auf die Anerkennung der nicht von der Regierung kontrollierten Gebiete der ukrainischen Regionen Donezk und Luhansk und die Entsendung russischer Streitkräfte in diese Gebiete (Verordnung (EU) 2022/263),

in Kraft getreten sind bzw. demnächst in Kraft treten werden.

Compliance Embargos Sanktionen

Compliance: Embargos + Sanktionen

Für Führungskräfte in Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen, sowie Geldwäsche-Beauftragte, Compliance Officer und Embargo-/Sanktions-Beauftragte

Online

Zzgl. 19% MwSt.

  • Mit dem Seminar erhalten Sie eine Zertifizierung,
    die Sie bspw. bei der BaFin vorlegen können

  • Best Practices zum Monitoring von Embargos und Sanktionen

  • Verschärfte Anforderungen an das Screening von Länderrisiken

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Compliance: Embargos – Sanktionen

Programm

  • 9.15 – 13.00 Uhr

    Best Practices zum Monitoring von Embargos und Sanktionen


    Was sind Finanzsanktionen und Embargos?

    • Beschränkungen im Bereich des Kapital- und Zahlungsverkehrs
    • Länder- und Personenbezogene Embargos
    • Unterscheidung von drei Embargoarten: Totalembargos, Teilembargos und
      Waffenembargos

    Richtiger Umgang mit Sanktionslistentreffern

    • Meldepflichten bei Sanktionen und Embargos
    • Eingefrorene Gelder sind innerhalb einer Woche an das SZ FiSankt zu melden
    • Regeln zu Erfüllungsverbot und Altvertragsklausel beachten Verbote und Genehmigungsvorbehalte sicher beachten
    • Ausfuhrkontrollrecht schafft Rahmen zu internationalen Verpflichtungen
    • Verbote oder Genehmigungsvorbehalte bei der Gewährung von Krediten, Garantien, Akkreditiven und Bürgschaften

S+P Tool Box

+ Organisations-Handbuch: Einhaltung von Embargos und Sanktionen
+ Kontrollplan zu den Pflichten im Transaktions-Monitoring
+ Update zu Russland und Belarus-Sanktionen

– Compliance: Embargos + Sanktionen

  • 14.00 – 17.00 Uhr

    Verschärfte Anforderungen an das Screening von Länderrisiken


    Einhalten von Sanktionen und Embargos: Kontrollen und Prozesse

    • Geschäftsorganisation, Internes Kontrollsystem (IKS) und Interne Revision
    • Sind Eskalationsstufen und Kommunikationswege beschrieben?
    • Straf- und Bußgeldvorschriften des AWG und AWV bei Nichtbeachtung von Sanktionen und Embargos

    Verschärfte Kontroll-Pflichten bei Drittländern mit hohem Risiko


    Anforderungen an IT-gestützte Monitoring- und Screening-Systeme:

    • Ex-post und in Echtzeit: Selektion und Filtern von verdächtigen Transaktionen
    • Einsatz von Verfahren passend zu den Geschäftsaktivitäten sowie der Risikosituation

    Sperre bei Neulistungen auf Embargo- und Sanktionslisten

Compliance Embargos Sanktionen
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Sanktionen: Was ist aus Sicht des Compliance Officers zu tun?

Sanktionen: Was ist aus Sicht des Compliance Officers zu tun? Global tätige Banken denken aktiv darüber nach, wie erweiterte Sanktionen gegen China aussehen könnten. Banken simulieren Worst Case Szenarien mit möglichen US-Sanktionen gegen China wegen bestehender Russland-Verbindungen. Und nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine simulieren einige Banken sogar ein zweites, noch drastischeres Worst Case Szenario: Was könnte ein chinesisches Vorgehen gegen Taiwan auslösen?

Ausdrückliche Warnung der USA an China wegen Russland. China hat sich geweigert, Russlands Vorgehen in der Ukraine zu verurteilen oder es als Invasion zu bezeichnen, und hat die westlichen Sanktionen gegen Moskau kritisiert. Das Risiko hat sich nun erhöht, als kürzlich die stellvertretende US-Außenministerin Wendy Sherman öffentlich erklärte, dass die gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine verhängten Sanktionen China ein „gutes Verständnis“ für die Konsequenzen vermitteln sollten, wenn es Moskau materielle Unterstützung gewährt.

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