– Lehrgang Geldwäsche Beauftragter –

Was braucht man um Geldwäsche Beauftragter zu werden? Lehrgang Geldwäsche Beauftragter: Dieser Lehrgang richtet sich an alle, die in ihrer Organisation die Aufgabe eines Geldwäsche Beauftragten übernehmen. In kompakter und fachlich fundierter Weise werden die Teilnehmer mit dem nationalen und europäischen Recht, den regulatorischen Anforderungen und den Aufgaben eines Geldwäsche Beauftragten vertraut gemacht.

Das Ziel des Lehrgangs ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, ihre Aufgaben als Geldwäsche Beauftragter effektiv und kompetent wahrzunehmen. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen werden praktische Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Du lernst alles, was du in deinem Berufsalltag und in deiner Praxis als Geldwäsche Beauftragter brauchst!

 

Lehrgang Geldwäsche Beauftragter

Lehrgang Geldwäsche Beauftragter

3-tägiger Lehrgang für angehende oder erfahrene Geldwäsche Beauftragte,
die ein Update suchen.

Online

2415 €

Zzgl. gesetzl. MwSt.

    • Du hast die Option zur Teilnahme an der „S+P certified“-Prüfung

    • 1. Tag:

      • Aufgaben und Pflichten als Geldwäsche Beauftragter
      • Neue Anforderungen an die Geldwäscheprävention

    • 2. Tag:

      • KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden
      • Geldwäschegesetz: Updates und neue EU Regeln

    • 3. Tag:

      • Risikoanalyse § 5 GwG
      • Embargos und Sanktionen – Neue Compliance-Pflichten
      • Datenschutz für Geldwäsche-Beauftragte

Programm zum Lehrgang Geldwäsche Beauftragter

Programm 1. Seminartag
09.15 bis 17.00

Aufgaben und Pflichten als Geldwäsche-Beauftragter

  • Mit diesen 3 Säulen beugst du Geldwäsche vor: Risikomanagement, Kundensorgfaltspflichten, Verdachtsmeldewesen 
  • Wie kann eine effektive Customer Due Diligence durchgeführt werden?
    • Identifizierung des Vertragspartners und der für ihn auftretenden Person
    • Aufbau eines Scorings für das Kundenmonitoring
    • Aktualisierung der erfassten Dokumente, Daten und Informationen
  • Abklärung und Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten
    • Informationen über den Zweck und die Art der Geschäftsbeziehung
    • Feststellung, ob es sich bei dem Vertragspartner oder wirtschaftlich Berechtigten um einen PEP handelt
    • Erkennen und Monitoring von PEPs und SIPs (Prüfung auf Sanktionen-, Finanz- und Steuerdelikte, Terror, Korruption und Interpol)

    Neue Anforderungen an die Geldwäscheprävention

    • Enhanced Due Diligence-Prüfung und Handlungsstrategien bei
      • Komplexen Transaktionen,
      • Ungewöhnlich hohen Transaktionen,
      • Transaktionen mit ungewöhnlichen Mustern,
      • Transaktionen ohne wirtschaftlichen oder rechtmäßigen Zweck
    • Risikomanagement-System nach §4 GwG:
      • Aufbau, Struktur und Inhalt einer Risikoanalyse nach § 5 GwG
      • Risikofaktoren und Risiko-Klassifizierung
      • Interne Sicherungsmaßnahmen 6 GwG
    • Verdachtsmitteilungen nach §§ 43,45 GwG und Verhalten im Verdachtsfall
      • Verdachtsmomente: Verdacht auf Smurfing und Structuring
      • Form und Inhalt der Verdachtsmeldung
      • Tipping off-Verbot: Welche Pflichten gelten in der Praxis?

    Programm 2. Seminartag
    09.15 bis 17.00

    KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden

    • Eigentums- und Kontrollstruktur des Vertragspartners
      • Juristische Personen und sonstige Gesellschaften
      • Fiktive wirtschaftlich Berechtigte
      • Rechtsfähige Stiftungen und ähnliche Rechtsgestaltungen
    • Prozessuale Anforderungen an die Customer Due Diligence
      • Erheben von Angaben zum Zweck der Identifizierung
      • Überprüfung dieser Angaben zum Zweck der Identifizierung
    • Enhanced Due Diligence: Prüfungstechniken zu § 15 GwG
      • Vermögenszufluss: Source of Income
      • Vermögensstatus: Source of Wealth
      • Vermögenstransfer: Source of Funds
    • Monitoring- und Screening-System:
      • Ex-post und in Echtzeit: Selektion und Filtern von verdächtigen Transaktionen

    Geldwäschegesetz: Updates und neue EU Regeln

    • Techniken zur Recherche des Vertragspartners und des wirtschaftlich Berechtigten:
      • Immobilientransaktion – Share Deals und verschachtelte Gesellschaftskonstruktionen
      • Know Your Customer – bei internationalen Kundenverflechtungen
      • Adverse Media und SIP-Prüfung (Wolfsberg Group-Empfehlungen)
      • Mehrstufige Beteiligungsstrukturen (AFCA-Empfehlungen)
      • Investmentgeschäft – KVG, Broker und Banken
      • Konsortialkreditgeschäft
    • Geldwäsche-Richtlinie (AMLD 6)
      • Single EU Rulebook für AML/CFT
      • Änderungen zu Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden und wirtschaftlichen Eigentümer

    Programm 3. Seminartag
    09.15 bis 17.00

    Risikoanalyse § 5 GwG

    • Bestandsaufnahme der unternehmensspezifischen Situation
      • Aufbau, Struktur und Inhalt einer Risikoanalyse nach § 5 GwG
      • Sektor-spezifische Risikofaktoren zur Geldwäscheprävention
      • Risikofaktoren für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und strafbare Handlungen
    • Erfassung und Identifizierung der Risikofaktoren
      • Kundenrisiko
      • Produkt-, Dienstleistungs- und Transaktionsrisiko
      • Vertriebswegerisiko
      • Länderrisiko
    • Kategorisierung und Gewichtung der Risikofaktoren
      • Einteilung in Risikogruppen und
      • Bewertung der identifizierten Risiken
    • Entwicklung angemessener interner Sicherungsmaßnahmen:
      • Geringes, mittleres und hohes Risiko: Was ist zu tun?
      • Kontroll- und Überwachungsplan für den Geldwäsche Officer

    Embargos und Sanktionen – Neue Compliance-Pflichten

    • Beschränkungen im Bereich des Kapital- und Zahlungsverkehrs
    • Länder- und Personenbezogene Embargos
      • Was ändert sich mit den Sanktionsdurchsetzungsgesetzen (SanktDG)?
      • Neue EU Richtlinie über Vermögensabschöpfung und Beschlagnahme
    • Regeln zu Erfüllungsverbot und Altvertragsklausel beachten

    Datenschutz für Geldwäsche-Beauftragte

    • Risikomanagement GW / TF: Prüfungssichere Umsetzung der EU-DSGVO
    • §11a GwG: Richtiger Umgang mit personenbezogenen Daten
    • Gibt es Datenschutz-Einschränkungen bei der Identitätsprüfung?
    • Rechtsfolgen bei der Verletzung von Datenschutzpflichten

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    2. Schaffung eines einheitlichen EU-Regelwerks zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung,
    3. Einführung einer auf EU-Ebene angesiedelten Aufsicht zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung,
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